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MSCA: eine langfristige Forschungsgeschichte

Von CogNovo zu den Telomeren

Wie ein MSCA-Fellowship einer Hypothese den Weg über Fachgrenzen ebnete

MSCA-Kampagne zum 30. Jubiläum

Forschungswege entwickeln, nicht nur Projekte.Die nachhaltige Wirkung eines Fellowships kann eine Art sein, Fragen zu stellen, die noch Jahre später neue Forschung hervorbringt.

Diese Seite zeigt, wie ein Marie-Skłodowska-Curie-Fellowship bei CogNovo zur Entwicklung einer wissenschaftlichen Hypothese beitrug, die später in unabhängiger experimenteller Forschung und öffentlichen Diskussionen aufgegriffen wurde.

Diese Geschichte begann mit einer Denkweise, nicht mit einem Ergebnis. Während meines CogNovo-Marie-Skłodowska-Curie-Fellowships an der University of Plymouth lernte ich, fachübergreifende Fragen zwischen Psychologie, Neurowissenschaften, Molekularbiologie und Wissenschaftsphilosophie zu stellen. Eine davon wurde später zur Psilocybin-Telomer-Hypothese.

Hinweis zur wissenschaftlichen Einordnung: Die hier beschriebenen Ergebnisse stammen ausschließlich aus präklinischen Untersuchungen. Sie erlauben keine Schlussfolgerungen über die Wirksamkeit von Psilocybin als Anti-Aging-Behandlung beim Menschen.

Vom interdisziplinären MSCA-Fellowship zur unabhängigen experimentellen Untersuchung.
Christopher Germann

Dr Christopher B. Germann

Postdoktoraler Wissenschaftler, University of Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department für Humanmedizin · vCard
Marie-Skłodowska-Curie-Alumnus · CogNovo · 🇪🇺 Europass
ORCID: 0000-0002-1573-4651

Christopher Germann studierte Psychologie an der Vrije Universiteit Amsterdam und erwarb anschließend an der Universität von Plymouth einen MSc in Psychological Research Methods mit Auszeichnung. Sein anschließendes Marie-Skłodowska-Curie-Forschungsstipendium prägte einen interdisziplinären Forschungsansatz, der Psychologie, Neurowissenschaften, Molekularbiologie und Wissenschaftsphilosophie verbindet. In diesem Umfeld entstand die Psilocybin-Telomer-Hypothese, die später in einer breiteren Forschungsdiskussion über Psychedelika, Stressbiologie und Altern aufgegriffen wurde.

Ein Fellowship, das Fachgrenzen überwand

Als Christopher Germann zum CogNovo-Doktorandenprogramm der Marie-Skłodowska-Curie-Actions an der University of Plymouth kam, ging es nicht allein darum, ein Projekt abzuschließen, sondern fachübergreifend zu denken. CogNovo verband Psychologie, Neurowissenschaften, Molekularbiologie, Philosophie, Informatik, Design und Kunst. Einer der dauerhaftesten Erträge war rückblickend eine neue Denkweise, nicht nur das Erlernen neuer Methoden.

Bei CogNovo konnten Gespräche an einem Nachmittag von Wahrnehmung und Bewusstsein zu molekularen Mechanismen, Ethik, Informatik und Versuchsplanung führen. Diese intellektuelle Freiheit ließ ungewöhnliche Fragen möglich und untersuchenswert erscheinen.

Die Wirkung des Fellowships hielt über das Projektende hinaus an

Die Wirkung von Marie-Skłodowska-Curie-Fellowships beschränkt sich nicht auf die während der Förderung abgeschlossenen Projekte. Neugier, Mobilität und interdisziplinäre Zusammenarbeit befähigen Forschende, Fragen zu stellen, die innerhalb eines einzelnen Fachs möglicherweise nie entstanden wären.

Eine Hypothese an der Schnittstelle von Psyche, Stressbiologie und Altern

Die Psilocybin-Telomer-Hypothese postuliert einen möglichen Zusammenhang zwischen serotonerger psychedelischer Signalübertragung, oxidativem Stress, Telomerdynamik und zellulärem Altern. Sie wurde im September 2019 online in Medical Hypotheses veröffentlicht, vor der Januarausgabe 2020, als überprüfbare interdisziplinäre Idee zur Anregung weiterer Forschung. Sie war nicht als klinische Aussage formuliert, sondern als falsifizierbare Forschungsfrage: Lassen sich üblicherweise getrennt untersuchte Mechanismen – serotonerge Signalübertragung, Stressbiologie und zelluläres Altern – sinnvoll miteinander verbinden?

Lesen Sie den historischen Hintergrund zur Entdeckung und Isolierung von Psilocybin

Die moderne westliche Wissenschaftsgeschichte des Psilocybins wird häufig auf Roger Heims frühe Berichte über Mazatekische Ritualpilze zurückgeführt, die bei den Feldforschungen der Wassons in Mexiko 1953 gesammelt wurden (Heim, 1956), sowie auf R. Gordon Wassons Beitrag von 1957 in Life in der Zeitschrift Life erschienenen Artikel, der die Pilzzeremonien der Mazateken in Oaxaca einer breiten englischsprachigen Leserschaft bekannt machte (Wasson, 1957). Die tiefere Kulturgeschichte dieser Pilze ist in den indigenen Traditionen Mesoamerikas verwurzelt; diese Berichte bereiteten jedoch die Laborforschung zu den Wirkstoffen mit vor.

Auch Wasson diskutierte teonanacatl in seinem Beitrag über die halluzinogenen Pilze Mexikos in den Harvard Botanical Museum Leaflets (Wasson, 1961). Später griff er diese Tradition in „The Divine Mushroom of Immortality“ erneut auf, erschienen in Peter T. Fursts Flesh of the Gods. In Wassons Texten wird der Nahuatl-Begriff gewöhnlich als teonanacatl; mit modernen diakritischen Zeichen wird es häufig als teonanácatl. Er wird üblicherweise mit „Fleisch der Götter“ oder „Gottes Fleisch“ wiedergegeben: teo-/teotl verweist auf das Heilige oder Göttliche, während nanacatl „Pilz“ bedeutet. Der Ausdruck ist daher eher als religiös geprägte ethnomykologische Deutung denn als einfache botanische Bezeichnung zu verstehen (Wasson, 1961, 1972).

Bald darauf isolierten Albert Hofmann und Kollegen von Sandoz Psilocybin aus Psilocybe mexicana und beschrieben Psilocin als dephosphorylierten psychoaktiven Metaboliten (Hofmann et al., 1958, 1959). Die Referenzliste bewahrt die originalen deutschen Artikeltitel. Diese chemische Klärung erklärt, warum zeitgenössische Diskussionen zwischen dem verabreichten Psilocybin als Wirkstoffvorstufe und dem rezeptoraktiven Psilocin unterscheiden.

Albert Hofmann starb am 29. April 2008 im Alter von 102 Jahren.

Von der Hypothese zur unabhängigen experimentellen Arbeit

2025 veröffentlichten Kosuke Kato et al. veröffentlichten experimentelle Arbeiten in npj Aging berichteten, dass Psilocin die Zelllebensdauer in menschlichen Zellen verlängerte und dass Psilocybin das Überleben bei älteren Mäusen verbesserte. In ihrer Diskussion schrieben die Autoren, dass ihre Ergebnisse die zuvor vorgeschlagene Psilocybin-Telomer-Hypothese stützen.

Präklinische Evidenz Alterungsergebnisse 2025
Gemeldete präklinische Ergebnisse

Ausgewählte Befunde von Kato et al. (2025). Die Ergebnisse regen weitere Untersuchungen an; sie belegen weder einen Mechanismus noch eine Behandlung für Menschen.

Menschliche Zellmodelle

Verlängerung der replikativen Lebensdauer

Studie an gealterten Mäusen

Überleben am Studienendpunkt

Menschliche Zellmodelle

Zelluläre Marker

ROS
verringert
NOX4
verringert
NRF2
erhöht
SIRT1
erhöht
Telomere
erhalten
p16 / p21
verringert
Menschliche Zellmodelle

In Untersuchungen zur replikativen Seneszenz verlängerte Psilocin die replikative Lebensdauer menschlicher fetaler Lungenfibroblasten und adulter Hautfibroblasten. Berichtet wurden eine verzögerte Seneszenz, eine geringere β-Galaktosidase-Aktivität, niedrigere p16/p21-Marker des Zellzyklusarrests, eine Erhaltung der Telomerlänge, weniger oxidativer Stress und Veränderungen der mit SIRT1, Nrf2 und Nox4 verbundenen Stressbiologie.

Studie an gealterten Mäusen

Bei 19 Monate alten weiblichen Mäusen war eine monatliche orale Psilocybin-Gabe über zehn Monate mit höherem Überleben am Studienendpunkt verbunden: 80 Prozent in der Psilocybin-Gruppe gegenüber 50 Prozent in der Kontrollgruppe mit Trägerlösung. Die Autoren beschrieben auch sichtbare Veränderungen des Fells; diese Beobachtungen waren jedoch nicht der wichtigste quantitative Endpunkt.

Interpretationsgrenze

Die Ergebnisse stammen aus präklinischen Untersuchungen und dienen der Entwicklung weiterer Forschungshypothesen. Sie belegen weder die Wirksamkeit einer Anti-Aging-Behandlung beim Menschen noch eine optimale Dosierung oder die langfristige Sicherheit. Auch die Übertragbarkeit der Befunde auf beide Geschlechter sowie ihre klinische Relevanz sind bislang ungeklärt. Sie liefern jedoch unabhängige experimentelle Hinweise darauf, dass serotonerge und systemische stressbiologische Signalwege mit Merkmalen des Alterns zusammenhängen könnten.

Die unabhängigen Ergebnisse waren mit der früheren Hypothese vereinbar, blieben jedoch präklinisch. Sie veranschaulichen, wie eine während der MSCA-Ausbildung entwickelte Frage Jahre später experimentelle Forschung anregen konnte.

“Our study provides the first experimental evidence demonstrating that psilocybin impacts hallmarks of aging, supporting the previously proposed ‘psilocybin-telomere hypothesis’.”
Kato et al., npj Aging, 2025

Die Studie wurde an der Emory University begonnen; Ali John Zarrabi war als Mitforscher beteiligt. Zu den Fördermitteln gehörte ein Imagine, Innovate, and Impact (I³)-Förderpreis der Emory University School of Medicine. Dieses Programm stellt Anschubfinanzierungen für vielversprechende Forschung bereit. An der Studie waren auch Forschende des Baylor College of Medicine beteiligt, an dem Erstautor Kato und Seniorautorin Hecker inzwischen tätig sind.

Verwandte klinische Forschung wird an der Emory University im Rahmen des NIH-geförderten INSPIRE-Netzwerks fortgeführt. Zarrabi leitet dort die Forschung am Emory-Studienstandort.

Bei der Royal Society

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Chemie, Rezeptorpharmakologie und vergleichendes Profil

Chemisches Motiv und Serotonin-Ähnlichkeit Vergleichen Sie Strukturen

Das gemeinsame Strukturmotiv ist ein Indol-/Tryptamingerüst. Serotonin ist 5-Hydroxytryptamin; Psilocin ist 4-Hydroxy-N,N-dimethyltryptamin. Psilocybin trägt an Position 4 einen Phosphatester und ist damit eine polarere Vorstufe, die vor den meisten zentralnervösen pharmakologischen Wirkungen zu Psilocin dephosphoryliert wird.

Wirkstoffvorstufe (Prodrug) Psilocybin

Phosphatester auf einem substituierten Tryptamingerüst.

Aktiver Metabolit Psilocin

4-hydroxy-N,N-dimethyltryptamine.

Endogener Ligand Serotonin

5-hydroxytryptamine.

Psilocybin trägt einen Phosphatester. Der menschliche Stoffwechsel spaltet diese Phosphatgruppe in der Regel ab und bildet dadurch Psilocin.

5-HT2A und breitere Rezeptorbindung Rezeptorbindungsprofil

Aus pharmakologischer Sicht ist Psilocybin als Wirkstoffvorstufe (Prodrug) und Psilocin als vorwiegend rezeptoraktiver Metabolit zu betrachten. Die typischen psychedelischen Wirkungen werden insbesondere mit der agonistischen beziehungsweise partiell agonistischen Aktivierung von 5-HT2A-Serotoninrezeptoren in Verbindung gebracht, vor allem in kortikalen Hirnregionen. Die Bindung an 5-HT2A ist für das klassische psychedelische Wirkprofil notwendig, bildet jedoch nicht die gesamte Pharmakologie ab.

Veröffentlichte Bindungsstudien berichten, dass Psilocin auch eine messbare Affinität zu mehreren Subtypen von 5-HT-Serotoninrezeptoren aufweist, darunter 5-HT1A, 5-HT1B, 5-HT1D, 5-HT1E, 5-HT2B, 5-HT2C, 5-HT5A, 5-HT6 und 5-HT7. Umfassendere Rezeptom-Screenings berichteten zudem schwächere oder kontextabhängige Wechselwirkungen außerhalb der Serotoninfamilie, darunter adrenerge α-Rezeptoren, ausgewählte Dopaminrezeptoren, Histamin-H1-Rezeptoren und den Serotonintransporter. Die genaue Rangfolge hängt vom Testsystem, von der Spezies, dem Radioliganden, dem Gewebe und davon ab, ob Bindungsaffinität oder funktionelle Wirksamkeit gemessen wird.

Insgesamt lässt sich am besten beschreiben, dass Psilocin eine serotonerge Polypharmakologie aufweist, die sich auf 5-HT2A konzentriert, mit zusätzlichen Rezeptorinteraktionen, die je nach Versuchssystem variieren können.

Menschlicher Stoffwechsel Warum diese Unterscheidung wichtig ist

Aus pharmakologischer Sicht gilt Psilocybin nach oraler Einnahme als Wirkstoffvorstufe (Prodrug). Es wird vor allem durch eine ALP-vermittelte Dephosphorylierung sowie verwandte unspezifische Phosphatase- und Esteraseaktivitäten in Darm, Leber, Blut und weiteren Geweben zu Psilocin umgewandelt.

Aus diesem Grund unterscheiden viele mechanistische Diskussionen die verabreichte Verbindung Psilocybin vom rezeptoraktiven Metaboliten Psilocin. Durch die Unterscheidung werden Chemie, Pharmakologie und klinische Interpretation klar getrennt.

Enzymatischer Schritt Alkalische Phosphatase

Diese Umwandlung erklärt, warum mechanistische Diskussionen normalerweise verabreichtes Psilocybin von rezeptoraktivem Psilocin unterscheiden.

Nutt et al. Schadensvergleich 2010 Gewichtete Schadenswerte

Nach Abbildung 2 in Nutt, King und Phillips, The Lancet 2010. Die Werte unterscheiden Schäden für Konsumierende von Schäden für andere und ordnen die relativen substanzbezogenen Schäden in die Analyse des britischen Expertengremiums ein.

Vergleichbare Schadens- und Toxizitätsmargenindikatoren

Es werden nur Vergleichswerte aus zuverlässigen Vergleichsstudien angezeigt. NR bedeutet, dass die Quelle keinen Wert angibt.

Substanzvergleich anhand der Schadenswerte von Nutt et al., der MOE-Risikokategorien von Lachenmeier und Rehm sowie der Näherungswerte für Toxizitätsmargen von Gable.
Alkohol72Hohes Risiko, MOE < 10~10
Heroin55Hohes Risiko, MOE < 10~6
Crack-Kokain54NRNR
Methamphetamin33Risikokategorie, MOE < 100NR
Kokain27Hohes Risiko, MOE < 10~15
Tabak / Nikotin26Hohes Risiko, MOE < 10NR
Amphetamin23Risikokategorie, MOE < 100NR
Cannabis20Geringes Risiko; populationsbezogene MOE > 10.000NR
GHB19NR<10
Benzodiazepine15Populationsbezogene MOE > 100NR
Ketamin15NR20-80
Methadon14NR10-20
Mephedron13NRNR
Butan10NRNR
Khat9NRNR
MDMA / Ecstasy9Risikokategorie, MOE < 10010-20
Anabole Steroide9NRNR
LSD7NR>100
Buprenorphin7NRNR
Psilocybin-Pilze6NR~1000

Hier dienen der Nutt-Score und die MOE-Spalten als wichtigste vergleichende Evidenz. Das Sicherheitsverhältnis nach Gable wird nur ergänzend zur Einordnung der Toxizitätsmarge verwendet. Nutt et al. wandten dasselbe multikriterielle Bewertungsmodell auf 20 psychoaktive Substanzen an; Lachenmeier und Rehm nutzten die gleiche MOE-Risikobewertungsmethode für verschiedene Substanzen. Die Verhältnisse nach Gable liefern einen näherungsweisen Kontext, beruhen jedoch teilweise auf geschätzten wirksamen und tödlichen Dosen.

  1. Gable, R. S. (2004). Comparison of acute lethal toxicity of commonly abused psychoactive substances. Addiction, 99(6), 686-696. https://doi.org/10.1111/j.1360-0443.2004.00744.x
  2. Lachenmeier, D. W., & Rehm, J. (2015). Comparative risk assessment of alcohol, tobacco, cannabis and other illicit drugs using the margin of exposure approach. Scientific Reports, 5, 8126. https://doi.org/10.1038/srep08126
  3. Nutt, D. J., King, L. A., & Phillips, L. D. (2010). Drug harms in the UK: A multicriteria decision analysis. The Lancet, 376(9752), 1558-1565. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(10)61462-6
Vergleichendes Abhängigkeitsprofil

Abhängigkeitsrisiko

Mehr ausgefüllte Punkte kennzeichnen ein höheres qualitatives Abhängigkeitspotenzial. Die Punkte stellen Kategorien dar, keine gemessenen Risikowerte oder proportionalen Unterschiede. Die Kategorien fassen vergleichende Literatur zum Abhängigkeits- und Missbrauchspotenzial zusammen und dienen der wissenschaftlichen Einordnung.

Ausgewählte Substanzen, geordnet nach qualitativem Abhängigkeitspotenzial.
Substanz Abhängigkeitspotential Relatives Abhängigkeitspotenzial
HeroinSehr hoch
AlkoholHoch
KokainHoch
PsilocybinSehr niedrig

Kontext der Behandlungsforschung. In strukturierten psychotherapeutischen Protokollen wurde Psilocybin bei Alkohol-, Tabak- und Kokainkonsumstörungen untersucht. Neuere randomisierte Studien berichten ermutigende Befunde. Replikationen, aktive Vergleichsbehandlungen, längerfristige Nachbeobachtung und eine sorgfältige Berücksichtigung der Verblindung bleiben erforderlich.

Alkoholkonsumstörung Uneinheitliche Studienergebnisse

Eine randomisierte Studie von 2022 fand weniger Tage mit starkem Alkoholkonsum unter Psilocybin-unterstützter Psychotherapie. Weitere Studien von 2025 ergaben uneinheitliche Ergebnisse. Unterschiede bei Protokollen, Studienpopulationen und Nachbeobachtung müssen daher berücksichtigt werden.

Tabakrauchen Pilotstudie mit Randomisierung, 2026

In einer randomisierten Pilotstudie führte Psilocybin mit kognitiver Verhaltenstherapie nach sechs Monaten zu einer höheren biochemisch bestätigten anhaltenden Abstinenzrate als ein Nikotinpflaster mit derselben Therapie.

Kokainkonsumstörung Randomisierte Studie mit aktivem Placebo, 2026

In einer Studie mit 40 Teilnehmenden und manualisierter Psychotherapie war Psilocybin bis Tag 180 mit mehr kokainabstinenten Tagen und einem geringeren Risiko eines erneuten Konsums verbunden. Eine Replikation ist erforderlich.

Diese Ergebnisse stammen aus überwachten Forschungsprotokollen. Sie belegen weder eine unbeaufsichtigte Anwendung noch eine etablierte Routinebehandlung.

  1. Gable, R. S. (1993). Toward a comparative overview of dependence potential and acute toxicity of psychoactive substances used nonmedically. American Journal of Drug and Alcohol Abuse, 19(3), 263-281. PubMed
  2. Nutt, D. J., King, L. A., & Phillips, L. D. (2010). Drug harms in the UK: A multicriteria decision analysis. The Lancet, 376(9752), 1558-1565. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(10)61462-6
  3. Johnson, M. W., Garcia-Romeu, A., Cosimano, M. P., & Griffiths, R. R. (2014). Pilot study of the 5-HT2A receptor agonist psilocybin in the treatment of tobacco addiction. Journal of Psychopharmacology, 28(11), 983-992. PubMed
  4. Bogenschutz, M. P., Forcehimes, A. A., Pommy, J. A., Wilcox, C. E., Barbosa, P. C. R., & Strassman, R. J. (2015). Psilocybin-assisted treatment for alcohol dependence. Journal of Psychopharmacology, 29(3), 289-299. PubMed
  5. Johnson, M. W., Garcia-Romeu, A., & Griffiths, R. R. (2017). Long-term follow-up of psilocybin-facilitated smoking cessation. American Journal of Drug and Alcohol Abuse, 43(1), 55-60. PubMed
  6. Johnson, M. W., Griffiths, R. R., Hendricks, P. S., & Henningfield, J. E. (2018). The abuse potential of medical psilocybin according to the 8 factors of the Controlled Substances Act. Neuropharmacology, 142, 143-166. PubMed
  7. Meshkat, S., Malik, G., Zeifman, R. J., et al. (2025). Efficacy and safety of psilocybin for the treatment of substance use disorders: A systematic review. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 173, 106163. https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2025.106163
  8. Bogenschutz, M. P., Ross, S., Bhatt, S., et al. (2022). Percentage of heavy drinking days following psilocybin-assisted psychotherapy vs placebo in the treatment of adult patients with alcohol use disorder. JAMA Psychiatry, 79(10), 953-962. https://doi.org/10.1001/jamapsychiatry.2022.2096
  9. Luquiens, A., Belahda, D., Graux, C., et al. (2025). Psilocybin in alcohol use disorder and comorbid depressive symptoms: Results from a feasibility randomized clinical trial. Addiction. Advance online publication. https://doi.org/10.1111/add.70152
  10. Rieser, N. M., Bitar, R., Halm, S., et al. (2025). Psilocybin-assisted therapy for relapse prevention in alcohol use disorder: A phase 2 randomized clinical trial. EClinicalMedicine, 82, 103149. https://doi.org/10.1016/j.eclinm.2025.103149
  11. Johnson, M. W., Naudé, G. P., Hendricks, P. S., & Garcia-Romeu, A. (2026). Psilocybin or nicotine patch for smoking cessation: A pilot randomized clinical trial. JAMA Network Open, 9(3), e260972. https://doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2026.0972
  12. Hendricks, P. S., Lappan, S. N., Shelton, R. C., et al. (2026). Psilocybin in the treatment of cocaine use disorder: A randomized clinical trial. JAMA Network Open, 9(5), e2611029. https://doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2026.11029
  13. Strika-Bruneau, L., Elhssaini, C., Fauvel, B., et al. (2026). Psilocybin-assisted psychotherapy for substance use disorders as a complex intervention: A systematic review of efficacy, mechanisms and psychotherapeutic frameworks. Journal of Psychopharmacology. Advance online publication. https://doi.org/10.1177/02698811261473436
Schlag et al. 2022 – Übersichtsartikel Frühere Genotoxizitätsbehauptungen

Frühe Berichte über neurologische Defizite und mit LSD in Verbindung gebrachte Chromosomenschäden prägten die öffentliche Wahrnehmung von Psychedelika. In ihrem 2022 veröffentlichten Übersichtsartikel, an dem Professor David Nutt vom Imperial College London mitwirkte, greifen Schlag und Kollegen diese Geschichte auf. Sie weisen darauf hin, dass viele frühe Befunde später infrage gestellt oder widerlegt wurden, die Richtigstellungen jedoch weniger mediale Aufmerksamkeit erhielten als die ursprünglichen Behauptungen. Im Zuge dieser Neubewertung stellen sie Germanns Psilocybin–Telomer-Hypothese ausdrücklich den früheren Bedenken gegenüber:

Intriguingly and in contrast to this idea, Germann (2020) proposes the ‘psilocybin telomere hypothesis’
Schlag et al. (2022), S. 264 · Abschnitt „Neurotoxizität“

Dieser Gegensatz ist Teil einer breiteren Neubewertung der Evidenz. Der Übersichtsartikel berichtet, dass in den untersuchten neueren Studien keine langfristigen neurokognitiven Defizite berichtet wurden. Er beschreibt zudem Beobachtungsstudien mit Ayahuasca-Konsumierenden, die keine Hinweise auf kognitive Beeinträchtigungen fanden; einige berichteten über bessere Leistungen des Arbeitsgedächtnisses und der exekutiven Funktionen als in den Vergleichsgruppen. Auch experimentelle Befunde zur Neuroplastizität und Neurogenese werden erörtert. Zugleich betonen die Autoren den Bedarf an weiteren mechanistischen Studien am Menschen.

  1. Acord, L. D. (1972). Hallucinogenic drugs and brain damage. Military Medicine, 137(1), 18–19. https://doi.org/10.1093/milmed/137.1.18
  2. Acord, L. D., & Barker, D. D. (1973). Hallucinogenic drugs and cerebral deficit. Journal of Nervous and Mental Disease, 156(4), 281–283. https://doi.org/10.1097/00005053-197304000-00009
  3. Cohen, M. M., Marinello, M. J., & Back, N. (1967). Chromosomal damage in human leukocytes induced by lysergic acid diethylamide. Science, 155(3768), 1417–1419. https://doi.org/10.1126/science.155.3768.1417
  4. Dishotsky, N. I., Loughman, W. D., Mogar, R. E., & Lipscomb, W. R. (1971). LSD and genetic damage. Science, 172(3982), 431–440. https://doi.org/10.1126/science.172.3982.431
  5. Strassman, R. J. (1984). Adverse reactions to psychedelic drugs: A review of the literature. Journal of Nervous and Mental Disease, 172(10), 577–595. https://doi.org/10.1097/00005053-198410000-00001
  6. Aday, J. S., Mitzkovitz, C. M., Bloesch, E. K., Davoli, C. C., & Davis, A. K. (2020). Long-term effects of psychedelic drugs: A systematic review. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 113, 179–189. https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2020.03.017
  7. Doering-Silveira, E., Lopez, E., Grob, C. S., Dobkin de Rios, M., Alonso, L. K., Tacla, C., Shirakawa, I., Bertolucci, P. H., & Da Silveira, D. X. (2005). Ayahuasca in adolescence: A neuropsychological assessment. Journal of Psychoactive Drugs, 37(2), 123–128. https://doi.org/10.1080/02791072.2005.10399791
  8. Bouso, J. C., González, D., Fondevila, S., Cutchet, M., Fernández, X., Ribeiro Barbosa, P. C., Alcázar-Córcoles, M. Á., Araújo, W. S., Barbanoj, M. J., Fábregas, J. M., & Riba, J. (2012). Personality, psychopathology, life attitudes and neuropsychological performance among ritual users of ayahuasca: A longitudinal study. PLOS ONE, 7(8), e42421. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0042421
  9. Ly, C., Greb, A. C., Cameron, L. P., Wong, J. M., Barragan, E. V., Wilson, P. C., Burbach, K. F., Soltanzadeh Zarandi, S., Sood, A., Paddy, M. R., Duim, W. C., Dennis, M. Y., McAllister, A. K., Ori-McKenney, K. M., Gray, J. A., & Olson, D. E. (2018). Psychedelics promote structural and functional neural plasticity. Cell Reports, 23(11), 3170–3182. https://doi.org/10.1016/j.celrep.2018.05.022
  10. Morales-Garcia, J. A., Calleja-Conde, J., Lopez-Moreno, J. A., Alonso-Gil, S., Sanz-SanCristobal, M., Riba, J., & Perez-Castillo, A. (2020). N,N-dimethyltryptamine compound found in the hallucinogenic tea ayahuasca, regulates adult neurogenesis in vitro and in vivo. Translational Psychiatry, 10, 331. https://doi.org/10.1038/s41398-020-01011-0

Publikationen, die die ursprüngliche Hypothese zitieren

Das folgende Zitationsnetzwerk zeigt, wie die ursprüngliche Hypothese in der breiteren Fachliteratur aufgegriffen wurde. Es dient nicht als Prestigemaßstab, sondern als fortlaufende Dokumentation dafür, wie sich eine interdisziplinäre Idee zwischen Forschungsgemeinschaften verbreiten kann. Das eingebettete Netzwerk wird beim Laden der Seite aus der Psilocybin-Forschungsdatenbank erstellt.

Daten werden sechs Stunden zwischengespeichert.

Die Psilocybin-Telomer-Hypothese

DOI: 10.1016/j.mehy.2019.109406

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Citation network for The Psilocybin-Telomere Hypothesis The original hypothesis paper is shown as the center node, with incoming citations placed around it by recency. 2026 2026 2026 2025 2025 2025 2024 2023 2023 2023 2023 2023 2022 2022 2022 2022 2021 2021 2021 2020 2019 Hypothesis

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Eingehende Zitationen 20 aktuelle Arbeiten
  1. Psychedelics and longevity: implications for lifespan, healthspan and functional aging

    Mark Haden, Birgitta Woods, Tina Woods, Kenneth W. Tupper

    2026-07-05 · Longevity · doi:10.1080/30653495.2026.2696224
  2. Naturally Derived Psilocybin for Therapeutic Use: A Six-Criterion Framework for Evidence, Safety, and Benefit-Risk Considerations in Policy and Clinical Development

    Stefanie Enriquez-Geppert, Lisa Bevers, Arvid Rosander, Peter Fodran et al.

    2026-07-03 · Biomolecules · doi:10.3390/biom16070983
  3. Psychedelics and microglia in aging: unraveling the secret dialogue behind healthy aging, mental health, and neuroinflammation

    Antonio Inserra, Jared VanderZwaag, Antonella Campanale, Colin J. Murray et al.

    2026-01-01 · Elsevier eBooks · doi:10.1016/b978-0-443-27340-7.00008-5
  4. Unlocking the power of tryptamine alkaloids in Psilocybe fungi: chemistry, mental health potential and legal challenges

    Mohammad Reza Mirzadeh, Khalid Moinuddin, Vasso Apostolopoulos, Caine Barlow et al.

    2025-12-08 · Mycological Progress · doi:10.1007/s11557-025-02106-y
  5. Trends and patterns of global health risk factors (2015-2019): a composite index approach across 100 countries stratified by human development index groups

    K. P. Junaid, Tanvi Kiran, Madhu Gupta, Kamal Kishore et al.

    2025-10-11 · Journal of Health Population and Nutrition · doi:10.1186/s41043-025-00945-9
  6. Psilocybin treatment extends cellular lifespan and improves survival of aged mice

    Kosuke Kato, Jennifer Kleinhenz, Yoon-Joo Shin, Cristian Coarfa et al.

    2025-07-08 · npj Aging · doi:10.1038/s41514-025-00244-x
  7. Epigenetic mechanisms of rapid-acting antidepressants

    Antonio Inserra, Antonella Campanale, Tamim Rezai, Patrizia Romualdi et al.

    2024-09-04 · Translational Psychiatry · doi:10.1038/s41398-024-03055-y
  8. The zebrafish for preclinical psilocybin research

    Omer A. Syed, Benjamin Tsang, Robert T. Gerlai

    2023-09-07 · Neuroscience & Biobehavioral Reviews · doi:10.1016/j.neubiorev.2023.105381
  9. A journey with psychedelic mushrooms: From historical relevance to biology, cultivation, medicinal uses, biotechnology, and beyond

    Marco Pepe, Mohsen Hesami, Karla A. de la Cerda, Melissa L. Perreault et al.

    2023-08-31 · Biotechnology Advances · doi:10.1016/j.biotechadv.2023.108247
  10. Sex-Dependent Skin Aging and Rejuvenation Strategies

    Marta Gerasymchuk, Gregory Ian Robinson, Nataliia Vardinska, Samuel Abiola Ayedun et al.

    2023-08-04 · Dermato · doi:10.3390/dermato3030016
  11. Psilocybin decelerates cellular senescence

    Louise Hecker, Kosuke Kato, Jennifer Kleinhenz, Yoon-Joo Shin et al.

    2023-06-27 · Research Square · doi:10.21203/rs.3.rs-2921423/v1
  12. Examining the Rationale for Studying Psychedelic-Assisted Psychotherapy for the Treatment of Caregiver Distress

    Noah D. Gold, Samantha K. Podrebarac, Lindsay A. White, Christina Marini et al.

    2023-03-14 · Psychedelic Medicine · doi:10.1089/psymed.2022.0011
  13. Single-dose psilocybin for treatment-resistant obsessive-compulsive disorder: A case report

    Benjamin Kelmendi, Stephen A. Kichuk, Giuliana DePalmer, Gayle K. Maloney et al.

    2022-12-01 · Heliyon · doi:10.1016/j.heliyon.2022.e12135
  14. The Missing Piece? A Case for Microglia’s Prominent Role in the Therapeutic Action of Anesthetics, Ketamine, and Psychedelics

    Jared VanderZwaag, Torin Halvorson, Kira Dolhan, Eva Šimončičová et al.

    2022-11-03 · Neurochemical Research · doi:10.1007/s11064-022-03772-0
  15. Association between Lifetime Classic Psychedelic Use and Sick Leave in a Population-Based Sample

    Christin Mellner, Micael Dahlén, Otto Simonsson

    2022-09-09 · International Journal of Environmental Research and Public Health · doi:10.3390/ijerph191811353
  16. Adverse effects of psychedelics: From anecdotes and misinformation to systematic science

    Anne Katrin Schlag, Jacob S. Aday, Iram Salam, Joanna Caroline Neill et al.

    2022-02-02 · Journal of Psychopharmacology · doi:10.1177/02698811211069100
  17. Telomeres: the role of shortening and senescence in major depressive disorder and its therapeutic implications

    Jéssica Daniela Schröder, Julia Beatrice de Araújo, Tácio de Oliveira, Airam Barbosa de Moura et al.

    2021-08-13 · Reviews in the Neurosciences · doi:10.1515/revneuro-2021-0070
  18. Effectiveness of Psilocybin on Depression: A Qualitative Study

    Hisham Alshaikhli, Redhwan Ahmed Al-Naggar, Gwen D. Erlam

    2021-04-27 · Electronic Journal of General Medicine · doi:10.29333/ejgm/10862
  19. Associations between lifetime classic psychedelic use and markers of physical health

    Otto Simonsson, James D. Sexton, Peter S. Hendricks

    2021-03-09 · Journal of Psychopharmacology · doi:10.1177/0269881121996863
  20. Potential safety, benefits, and influence of the placebo effect in microdosing psychedelic drugs: A systematic review

    Genís Oña, José Carlos Bouso

    2020-10-05 · Neuroscience & Biobehavioral Reviews · doi:10.1016/j.neubiorev.2020.09.035

Wie eine MSCA-Forschungsfrage weiterwirkte

2019

Psilocybin-Telomer-Hypothese veröffentlicht in Medical Hypotheses.

2025

Kato et al. veröffentlichten eine unabhängige experimentelle Folgestudie in npj Aging.

2025-2026

Wissenschaftskommunikation, öffentliche Resonanz, Interviews und Arbeit an einer bibliometrischen Plattform.

Zukunft

Kontinuierliche interdisziplinäre Forschung und internationale Zusammenarbeit.

Von der Fachhypothese zum öffentlichen Gespräch

Das öffentliche Interesse an dieser Arbeit ist gewachsen, aber die wissenschaftliche Botschaft bleibt bewusst zurückhaltend: Die Ergebnisse sind präklinischer Natur und der Wert der Geschichte liegt darin, wie eine Frage von der gemeinschaftlichen Arbeit zur experimentellen Forschung und öffentlichen Diskussion gelangt ist.

Weitere Medienberichte und Beiträge zur Wissenschaftskommunikation

Berichterstattung von Institutionen und Universitäten

  1. Emory News — Psilocybin delays aging, extends lifespan, new Emory study suggests
  2. EurekAlert (Emory University) — Psilocybin delays aging, extends lifespan, new Emory study suggests
  3. Baylor College of Medicine — Can psychedelic mushrooms turn back the clock?
  4. ScienceDaily — Magic mushrooms rewind aging in mice—could they do the same for humans?

Wissenschaft und Mainstream-Medien

  1. Live Science — I was floored by the data: Psilocybin shows anti-aging properties in early study
  2. Popular Mechanics — Magic Mushrooms Might Be the Key to Longer Human Lives
  3. Popular Mechanics follow-up — Scientists Hunted Down the Psychedelic Key to Slow Aging
  4. Medical News Today — Do shrooms have anti-aging effects?
  5. News-Medical — Psilocybin may have potential to revolutionize anti-aging therapies
  6. Technology Networks — Psychedelics May Slow Aging at the Cellular Level
  7. Fox News — Key to living longer could be tied to surprising substance, study suggests

Langlebigkeit und Fachmedien

  1. Peter Attia MD — A critical look at the lifespan-extending promise of psilocybin
  2. Lifespan.io — A Hallucinogenic Mushroom Compound Extends Mouse Lifespan
  3. Fight Aging! — Psilocybin as a Geroprotective Drug
  4. Bio-IT World — Psilocybin Being Investigated as an Anti-Aging Agent

Podcasts und Interviews

  1. Foodie Pharmacology / Nature's Pharmacy — Psilocybin and the Fountain of Youth
  2. David Rönnlid Podcast — Psilocybin Improves Survival in Aged Mice
  3. Longevity by Design — Can Psychedelic Mushrooms Slow Aging?
  4. Longevity & Lifestyle Podcast — Can Psilocybin Slow Aging? The First Study on Telomeres
  5. Passing Through Podcast — Can Psychedelic Mushrooms Slow Aging?
  6. Mind & Matter Podcast — Scarring, Fibrosis, Oxidative Stress, and Psilocybin & Aging

YouTube

  1. Can Psilocybin Improve Human Health Span and the Biology of Ageing?
  2. Scarring, Fibrosis, Oxidative Stress, and Psilocybin & Aging

Weitere öffentliche Berichterstattung

  1. Medical Independent – Pilze, mit denen man zusammen sein kann...
  2. FoodMedCenter — Psilocybin: The Cellular Fountain of Youth
  3. Mycoverse Foundation — Cell Rejuvenation Through Psilocybin
  4. Zukunftsessen – Zauberpilze und Langlebigkeit
  5. Next Level Smart — Psilocybin and Longevity: What the 2025 Research Actually Showed

Alle hier beschriebenen experimentellen Befunde sind präklinisch. Die Seite verfolgt, wie eine durch MSCA geprägte Frage in späterer Forschung und öffentlichen Diskussionen aufgegriffen wurde. Sie enthält keine klinischen oder therapeutischen Aussagen.

Forschungswege entwickeln, nicht nur Projekte

Rückblickend war der wertvollste Ertrag meines MSCA-Fellowships nicht nur eine Publikation oder ein Projektmeilenstein. Ich lernte, Brücken zwischen Fachgebieten zu bauen und Fragen zu formulieren, die andere Forschende später weiterverfolgen konnten. Besonders ergiebige Forschungsfragen entstehen oft an den Grenzen etablierter Disziplinen.

Disziplinübergreifend denken

Manche Fragen werden erst sichtbar, wenn Methoden, Konzepte und Forschungsgemeinschaften zusammenkommen.

Überprüfbare Fragen formulieren

Eine spekulative Idee ist besonders nützlich, wenn sie eine sorgfältige experimentelle Prüfung anregt.

Fragen mit langfristiger Wirkung entwickeln

Der dauerhafteste Ertrag eines MSCA-Fellowships ist möglicherweise nicht eine einzelne Publikation, sondern eine Denkweise, die noch Jahre später neue Fragen und Kooperationen hervorbringt.

MSCA finanzierte nicht nur ein Projekt, sondern prägte eine Art, Fragen zu stellen, die über das Fellowship hinauswirkte.

Referenzen

BibTeX
Book cover of the MCAA MSCA Impact Report 2025

Impact of the Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA): Driving Knowledge, Innovation, and EU Competitiveness (2025).

© Marie Curie Alumni Association. Licensed under CC BY 4.0.