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MSCA: eine langfristige Forschungsgeschichte

Von CogNovo zu den Telomeren

Wie ein MSCA-Fellowship einer Hypothese den Weg über Fachgrenzen ebnete

Forschungswege entwickeln, nicht nur Projekte.Die nachhaltige Wirkung eines Fellowships kann eine Art sein, Fragen zu stellen, die noch Jahre später neue Forschung hervorbringt.

Diese Seite zeigt, wie ein Marie-Skłodowska-Curie-Fellowship bei CogNovo zur Entwicklung einer wissenschaftlichen Hypothese beitrug, die später in unabhängiger experimenteller Forschung und öffentlichen Diskussionen aufgegriffen wurde.

Diese Geschichte begann mit einer Denkweise, nicht mit einem Ergebnis. Während meines CogNovo-Marie-Skłodowska-Curie-Fellowships an der University of Plymouth lernte ich, fachübergreifende Fragen zwischen Psychologie, Neurowissenschaften, Molekularbiologie und Wissenschaftsphilosophie zu stellen. Eine davon wurde später zur Psilocybin-Telomer-Hypothese.

Nur präklinische Forschung. Diese Seite erhebt keine klinischen oder therapeutischen Ansprüche.

MSCA-verknüpfter Weg von der interdisziplinären Gemeinschaftsarbeit zur unabhängigen experimentellen Nachbereitung.
Christopher Germann

Dr Christopher B. Germann

Postdoktoraler Forscher, University of Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department für Humanmedizin
Marie-Skłodowska-Curie-Alumnus · CogNovo
ORCID: 0000-0002-1573-4651

Christopher Germanns CogNovo-Fellowship an der University of Plymouth prägte einen interdisziplinären Forschungsweg zwischen Psychologie, Neurowissenschaften, Molekularbiologie und Wissenschaftsphilosophie. Daraus entstand die Psilocybin-Telomer-Hypothese, die später in einer breiteren Forschungsdiskussion über Psychedelika, Stressbiologie und Altern aufgegriffen wurde.

Das Fellowship, das Disziplinen verband

Als Christopher Germann zum CogNovo-Doktorandenprogramm der Marie-Skłodowska-Curie-Actions an der University of Plymouth kam, ging es nicht allein darum, ein Projekt abzuschließen, sondern fachübergreifend zu denken. CogNovo verband Psychologie, Neurowissenschaften, Philosophie, Informatik, Design und Kunst. Einer der dauerhaftesten Erträge war rückblickend eine neue Denkweise, nicht nur das Erlernen neuer Methoden.

Bei CogNovo konnten Gespräche an einem Nachmittag von Wahrnehmung und Bewusstsein zu molekularen Mechanismen, Ethik, Informatik und Versuchsplanung führen. Diese intellektuelle Freiheit ließ ungewöhnliche Fragen möglich und untersuchenswert erscheinen.

Die Wirkung des Fellowships hielt über das Projektende hinaus an

Die Wirkung von Marie-Skłodowska-Curie-Fellowships beschränkt sich nicht auf die während der Förderung abgeschlossenen Projekte. Neugier, Mobilität und interdisziplinäre Zusammenarbeit befähigen Forschende, Fragen zu stellen, die innerhalb eines einzelnen Fachs möglicherweise nie entstanden wären.

Eine Hypothese an der Schnittstelle von Geist, Stressbiologie und Altern

Die Psilocybin-Telomer-Hypothese schlug einen möglichen Zusammenhang zwischen serotonerger psychedelischer Signalübertragung, oxidativem Stress, Telomerdynamik und zellulärem Altern vor. Sie wurde veröffentlicht in Medical Hypotheses 2019 als prüfbare interdisziplinäre Idee, die weitere Forschung anregen sollte. Sie wurde nicht als klinische Aussage vorgestellt, sondern als falsifizierbare Forschungsfrage: Lassen sich üblicherweise getrennt untersuchte Mechanismen der serotonergen Signalübertragung, Stressbiologie und zellulären Alterung sinnvoll miteinander verbinden?

Lesen Sie den historischen Hintergrund zur Entdeckung und Isolierung von Psilocybin

Die moderne westliche Wissenschaftsgeschichte des Psilocybins wird häufig auf Roger Heims frühe Berichte über Mazatekische Ritualpilze zurückgeführt, die bei den Feldforschungen der Wassons in Mexiko 1953 gesammelt wurden (Heim, 1956), sowie auf R. Gordon Wassons Beitrag von 1957 in Life erschienenen Artikel, der die Pilzzeremonien der Mazateken in Oaxaca einer breiten englischsprachigen Leserschaft vorstellte (Wasson, 1957). Die tiefere Kulturgeschichte liegt im indigenen Gebrauch in Mesoamerika; diese Berichte bereiteten jedoch die Laborforschung zu den Wirkstoffen mit vor.

Auch Wasson diskutierte teonanacatl in seinem Beitrag über die halluzinogenen Pilze Mexikos in den Harvard Botanical Museum Leaflets (Wasson, 1961). Später griff er diese Tradition in „The Divine Mushroom of Immortality“ erneut auf, erschienen in Peter T. Fursts Flesh of the Gods. In Wassons Texten wird der Nahuatl-Begriff gewöhnlich als teonanacatl; mit modernen diakritischen Zeichen wird es häufig als teonanácatl. Er wird üblicherweise mit „Fleisch der Götter“ oder „Gottes Fleisch“ wiedergegeben: teo-/teotl verweist auf das Heilige oder Göttliche, während nanacatl bezeichnet Pilze. Der Ausdruck ist daher eher als religiös geprägte ethnomykologische Deutung denn als einfache botanische Bezeichnung zu verstehen (Wasson, 1961, 1972).

Bald darauf isolierten Albert Hofmann und Kollegen von Sandoz Psilocybin aus Psilocybe mexicana und berichteten über Psilocin als dephosphorylierten psychoaktiven Metaboliten (Hofmann et al., 1958, 1959). Die Referenzliste behält die originalen deutschen Artikeltitel bei. Diese chemische Klärung ist der Grund, warum zeitgenössische Diskussionen das verabreichte Prodrug Psilocybin vom rezeptoraktiven Psilocin trennen.

Von der Hypothese zur unabhängigen experimentellen Arbeit

2025, Kato et al. veröffentlichten experimentelle Arbeiten in npj Aging berichteten, dass Psilocin die Zelllebensdauer in menschlichen Zellen verlängerte und dass Psilocybin das Überleben bei älteren Mäusen verbesserte. In ihrer Diskussion schrieben die Autoren, dass ihre Ergebnisse die zuvor vorgeschlagene Psilocybin-Telomer-Hypothese stützen.

Präklinische Beweise Alterungsergebnisse 2025
Gemeldete präklinische Ergebnisse

Ausgewählte Befunde von Kato et al. (2025). Die Ergebnisse regen weitere Untersuchungen an; sie belegen weder einen Mechanismus noch eine Behandlung für Menschen.

Menschliche Zellmodelle

Verlängerung der replikativen Lebensdauer

Studie an gealterten Mäusen

Überleben am Studienendpunkt

ROS
verringert
NOX4
verringert
NRF2
erhöht
SIRT1
erhöht
Telomere
erhalten
p16/p21
verringert
Menschliche Zellmodelle

In Untersuchungen zur replikativen Seneszenz verlängerte Psilocin die zelluläre Lebensdauer menschlicher fetaler Lungenfibroblasten und adulter Hautfibroblasten. Berichtet wurden eine verzögerte Seneszenz, geringere Beta-Galactosidase-Aktivität, niedrigere p16/p21-Marker des Zellzyklusarrests, erhaltene Telomerlänge, weniger oxidativer Stress und Veränderungen der mit SIRT1/Nrf2/Nox4 verbundenen Stressbiologie.

Studie an gealterten Mäusen

Bei 19 Monate alten weiblichen Mäusen war eine monatliche orale Psilocybin-Gabe über zehn Monate mit höherem Überleben am Studienendpunkt verbunden: 80 Prozent in der Psilocybin-Gruppe gegenüber 50 Prozent in der Kontrollgruppe mit Trägerlösung. Die Autoren beschrieben auch sichtbare Veränderungen des Fells; diese Beobachtungen waren jedoch nicht der wichtigste quantitative Endpunkt.

Interpretationsgrenze

Die Ergebnisse sind präklinisch und hypothesengenerierend. Sie legen weder eine Anti-Aging-Behandlung für den Menschen noch eine optimale Dosierung, langfristige Sicherheit, geschlechtsspezifische Auswirkungen oder klinische Wirksamkeit fest. Sie bieten unabhängige experimentelle Unterstützung für die Frage, ob sich serotonerge und systemische stressbiologische Signalwege mit den Merkmalen des Alterns überschneiden.

Entscheidend ist nicht, dass die Hypothese später im einfachen Sinne „experimentell bestätigt“ wurde. Vielmehr half ein interdisziplinäres Ausbildungsumfeld dabei, eine Frage so präzise zu formulieren, dass ein anderes Labor sie prüfen konnte.

“Our study provides the first experimental evidence demonstrating that psilocybin impacts hallmarks of aging, supporting the previously proposed ‘psilocybin-telomere hypothesis’.”
Kato et al., npj Aging, 2025

Chemie, Rezeptorpharmakologie und vergleichendes Profil

Chemisches Motiv und Serotonin-Ähnlichkeit Vergleichen Sie Strukturen

Das gemeinsame Strukturmotiv ist ein Indol-/Tryptamingerüst. Serotonin ist 5-Hydroxytryptamin; Psilocin ist 4-Hydroxy-N,N-dimethyltryptamin. Psilocybin trägt an Position 4 einen Phosphatester und ist damit eine polarere Vorstufe, die vor den meisten zentralnervösen pharmakologischen Wirkungen zu Psilocin dephosphoryliert wird.

Prodrug Psilocybin

Phosphatester auf einem substituierten Tryptamingerüst.

Aktiver Metabolit Psilocin

4-hydroxy-N,N-dimethyltryptamine.

Endogener Ligand Serotonin

5-hydroxytryptamine.

Psilocybin trägt den Phosphatester. Der menschliche Stoffwechsel entfernt im Allgemeinen diese Gruppe, um Psilocin zu ergeben.

5-HT2A und breitere Rezeptorbindung Rezeptorbindungsprofil

Wissenschaftlich gesehen wird Psilocybin am besten als Prodrug und Psilocin als Hauptmetabolit am Rezeptor behandelt. Die psychedelischen subjektiven Wirkungen sind am stärksten mit der Agonisten- oder Teilagonistensignalisierung an Serotonin-5-HT2A-Rezeptoren, insbesondere kortikalen 5-HT2A-Systemen, verbunden. Die Bindung an 5-HT2A ist für das klassische psychedelische Profil notwendig, aber nicht die gesamte Pharmakologie.

Veröffentlichte Bindungsarbeiten berichten, dass Psilocin auch eine messbare Affinität zu mehreren Serotoninrezeptor-Subtypen aufweist, darunter 5-HT1A, 5-HT1B, 5-HT1D, 5-HT1E, 5-HT2B, 5-HT2C, 5-HT5A, 5-HT6, 5-HT7. Bei umfassenderen Rezeptorom-Screenings wurden auch schwächere oder kontextabhängige Wechselwirkungen außerhalb der Serotoninfamilie gemeldet, darunter adrenerge Alpha-Rezeptoren, ausgewählte Dopaminrezeptoren, Histamin H1 und der Serotonintransporter. Die genaue Rangfolge hängt vom Testsystem, der Spezies, dem Radioliganden, dem Gewebe und davon ab, ob Bindungsaffinität oder funktionelle Wirksamkeit gemessen werden.

Insgesamt lässt sich am besten beschreiben, dass Psilocin eine serotonerge Polypharmakologie aufweist, die sich auf 5-HT2A konzentriert, mit zusätzlichen Rezeptorinteraktionen, die je nach Versuchssystem variieren können.

Menschlicher Stoffwechsel Warum es wichtig ist

Nach oraler Verabreichung wird Psilocybin allgemein als Prodrug beschrieben. Es wird hauptsächlich durch enzymatische Dephosphorylierung durch alkalische Phosphatase und die damit verbundene unspezifische Phosphatase-/Esteraseaktivität im Darm, in der Leber, im Blut und in anderen Geweben in Psilocin umgewandelt.

Aus diesem Grund unterscheiden viele mechanistische Diskussionen die verabreichte Verbindung Psilocybin vom rezeptoraktiven Metaboliten Psilocin. Durch die Unterscheidung werden Chemie, Pharmakologie und klinische Interpretation klar getrennt.

Enzymatischer Schritt Alkalische Phosphatase

Diese Umwandlung erklärt, warum mechanistische Diskussionen normalerweise verabreichtes Psilocybin von rezeptoraktivem Psilocin unterscheiden.

Nutt et al. Schadensvergleich 2010 Gewichtete Schadenswerte

Nach Abbildung 2 in Nutt, King und Phillips, The Lancet 2010. Die Werte unterscheiden Schäden für Konsumierende von Schäden für andere und ordnen die relativen substanzbezogenen Schäden in die Analyse des britischen Expertengremiums ein.

Vergleichbare Schadens- und Toxizitätsmargenindikatoren

Es werden nur Vergleichswerte aus zuverlässigen Vergleichsstudien angezeigt. NR bedeutet, dass die Quelle keinen Wert angibt.

Substanzvergleich anhand der Schadenswerte von Nutt et al., der MOE-Risikokategorien von Lachenmeier und Rehm sowie der Näherungswerte für Toxizitätsmargen von Gable.
Alkohol72Hohes Risiko, MOE < 10~10
Heroin55Hohes Risiko, MOE < 10~6
Crack-Kokain54NRNR
Methamphetamin33Risikokategorie, MOE < 100NR
Kokain27Hohes Risiko, MOE < 10~15
Tabak / Nikotin26Hohes Risiko, MOE < 10NR
Amphetamin23Risikokategorie, MOE < 100NR
Cannabis20Geringes Risiko; populationsbezogene MOE > 10.000NR
GHB19NR<10
Benzodiazepine15Populationsbezogene MOE > 100NR
Ketamin15NR20-80
Methadon14NR10-20
Mephedron13NRNR
Butan10NRNR
Khat9NRNR
MDMA / Ecstasy9Risikokategorie, MOE < 10010-20
Anabole Steroide9NRNR
LSD7NR> 100
Buprenorphin7NRNR
Psilocybin-Pilze6NR~1000

Hier werden der Nutt-Score und die MOE-Spalten als primäre Vergleichsbeweise verwendet. Das Sicherheitsverhältnis von Gable wird nur als sekundärer Vergleich der Toxizitätsspanne verwendet. Nutt et al. wendete dasselbe Multikriterienmodell auf 20 Medikamente an; Lachenmeier und Rehm wandten für alle Substanzen die gleiche MOE-Risikobewertungsmethode an. Gables Verhältnisse sind als ungefährer Kontext nützlich, sie basieren jedoch teilweise auf geschätzten wirksamen und tödlichen Dosen.

  1. Gable, R. S. (2004). Comparison of acute lethal toxicity of commonly abused psychoactive substances. Addiction, 99(6), 686-696. https://doi.org/10.1111/j.1360-0443.2004.00744.x
  2. Lachenmeier, D. W., & Rehm, J. (2015). Comparative risk assessment of alcohol, tobacco, cannabis and other illicit drugs using the margin of exposure approach. Scientific Reports, 58126. https://doi.org/10.1038/srep08126
  3. Nutt, D. J., King, L. A., & Phillips, L. D. (2010). Drug harms in the UK: A multicriteria decision analysis. The Lancet, 376(9752), 1558-1565. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(10)61462-6
Vergleichendes Abhängigkeitsprofil

Abhängigkeitsrisiko

Mehr Sterne bedeuten ein höheres Abhängigkeits- beziehungsweise Suchtpotenzial. Die Kategorien fassen vergleichende Literatur zum Abhängigkeits- und Missbrauchspotenzial zusammen und dienen der wissenschaftlichen Einordnung.

Ausgewählte Substanzen, geordnet nach qualitativem Abhängigkeitspotenzial.
Substanz Abhängigkeitspotential Relatives Abhängigkeitspotenzial
HeroinSehr hoch★★★★★★★★★
AlkoholHoch★★★★★★★★★★
KokainHoch★★★★★★★★★★
PsilocybinSehr niedrig★★★★★★★★★★★

Kontext der Behandlungsforschung. In strukturierten psychotherapeutischen Protokollen wurde Psilocybin bei Alkohol-, Tabak- und Kokainkonsumstörungen untersucht. Neuere randomisierte Studien berichten ermutigende Befunde. Replikationen, aktive Vergleichsbehandlungen, längerfristige Nachbeobachtung und eine sorgfältige Berücksichtigung der Verblindung bleiben erforderlich.

Alkoholkonsumstörung Uneinheitliche Studienergebnisse

Eine randomisierte Studie von 2022 fand weniger Tage mit starkem Alkoholkonsum unter Psilocybin-unterstützter Psychotherapie. Weitere Studien von 2025 ergaben uneinheitliche Ergebnisse. Unterschiede bei Protokollen, Studienpopulationen und Nachbeobachtung müssen daher berücksichtigt werden.

Tabakrauchen Pilotstudie mit Randomisierung, 2026

In einer randomisierten Pilotstudie führte Psilocybin mit kognitiver Verhaltenstherapie nach sechs Monaten zu einer höheren biochemisch bestätigten anhaltenden Abstinenzrate als ein Nikotinpflaster mit derselben Therapie.

Kokainkonsumstörung Randomisierte Studie mit aktivem Placebo, 2026

In einer Studie mit 40 Teilnehmenden und manualisierter Psychotherapie war Psilocybin bis Tag 180 mit mehr kokainabstinenten Tagen und einem geringeren Risiko eines erneuten Konsums verbunden. Eine Replikation ist erforderlich.

Diese Ergebnisse stammen aus überwachten Forschungsprotokollen. Sie belegen weder eine unbeaufsichtigte Anwendung noch eine etablierte Routinebehandlung.

  1. Gable, R. S. (1993). Toward a comparative overview of dependence potential and acute toxicity of psychoactive substances used nonmedically. American Journal of Drug and Alcohol Abuse, 19(3), 263-281. PubMed
  2. Nutt, D. J., King, L. A., & Phillips, L. D. (2010). Drug harms in the UK: A multicriteria decision analysis. The Lancet, 376(9752), 1558-1565. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(10)61462-6
  3. Johnson, M. W., Garcia-Romeu, A., Cosimano, M. P., & Griffiths, R. R. (2014). Pilot study of the 5-HT2A receptor agonist psilocybin in the treatment of tobacco addiction. Journal of Psychopharmacology, 28(11), 983-992. PubMed
  4. Bogenschutz, M. P., Forcehimes, A. A., Pommy, J. A., Wilcox, C. E., Barbosa, P. C. R., & Strassman, R. J. (2015). Psilocybin-assisted treatment for alcohol dependence. Journal of Psychopharmacology, 29(3), 289-299. PubMed
  5. Johnson, M. W., Garcia-Romeu, A., & Griffiths, R. R. (2017). Long-term follow-up of psilocybin-facilitated smoking cessation. American Journal of Drug and Alcohol Abuse, 43(1), 55-60. PubMed
  6. Johnson, M. W., Griffiths, R. R., Hendricks, P. S., & Henningfield, J. E. (2018). The abuse potential of medical psilocybin according to the 8 factors of the Controlled Substances Act. Neuropharmacology, 142143-166. PubMed
  7. Meshkat, S., Malik, G., Zeifman, R. J., et al. (2025). Efficacy and safety of psilocybin for the treatment of substance use disorders: A systematic review. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 173106163. https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2025.106163
  8. Bogenschutz, M. P., Ross, S., Bhatt, S., et al. (2022). Percentage of heavy drinking days following psilocybin-assisted psychotherapy vs placebo in the treatment of adult patients with alcohol use disorder. JAMA Psychiatry, 79(10), 953-962. https://doi.org/10.1001/jamapsychiatry.2022.2096
  9. Luquiens, A., Belahda, D., Graux, C., et al. (2025). Psilocybin in alcohol use disorder and comorbid depressive symptoms: Results from a feasibility randomized clinical trial. Abhängigkeit. Vorab Online-Veröffentlichung. https://doi.org/10.1111/add.70152
  10. Rieser, N. M., Bitar, R., Halm, S., et al. (2025). Psilocybin-assisted therapy for relapse prevention in alcohol use disorder: A phase 2 randomized clinical trial. EClinicalMedicine, 82103149. https://doi.org/10.1016/j.eclinm.2025.103149
  11. Johnson, M. W., Naudé, G. P., Hendricks, P. S., & Garcia-Romeu, A. (2026). Psilocybin or nicotine patch for smoking cessation: A pilot randomized clinical trial. JAMA Network Open, 9(3), e260972. https://doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2026.0972
  12. Hendricks, P. S., Lappan, S. N., Shelton, R. C., et al. (2026). Psilocybin in the treatment of cocaine use disorder: A randomized clinical trial. JAMA Network Open, 9(5), e2611029. https://doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2026.11029
  13. Strika-Bruneau, L., Elhssaini, C., Fauvel, B., et al. (2026). Psilocybin-assisted psychotherapy for substance use disorders as a complex intervention: A systematic review of efficacy, mechanisms and psychotherapeutic frameworks. Journal of Psychopharmacology. Vorab Online-Veröffentlichung. https://doi.org/10.1177/02698811261473436

Publikationen, die die ursprüngliche Hypothese zitieren

Das Zitationsnetzwerk zeigt, wie die ursprüngliche Hypothese in der wissenschaftlichen Literatur aufgegriffen wurde. Es dient als fortlaufende Dokumentation des Weges einer interdisziplinären Idee durch verschiedene Forschungsgemeinschaften, nicht als Prestigemaß. Beim Laden der Seite wird es aus aktuellen OpenAlex-Zitationsmetadaten und dem Psilocybin-Research-Tracker aufgebaut.

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Die Psilocybin-Telomer-Hypothese

DOI: 10.1016/j.mehy.2019.109406

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Citation network for The Psilocybin-Telomere Hypothesis The original hypothesis paper is shown as the center node, with incoming citations placed around it by recency. 2026 2026 2026 2025 2025 2025 2024 2023 2023 2023 2023 2023 2022 2022 2022 2022 2021 2021 2021 2020 2019 Hypothesis
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Eingehende Zitationen in OpenAlex 20 aktuelle Arbeiten
  1. Psychedelics and longevity: implications for lifespan, healthspan and functional aging

    Mark Haden, Birgitta Woods, Tina Woods, Kenneth W. Tupper

    2026-07-05 · Longevity · doi:10.1080/30653495.2026.2696224
  2. Naturally Derived Psilocybin for Therapeutic Use: A Six-Criterion Framework for Evidence, Safety, and Benefit-Risk Considerations in Policy and Clinical Development

    Stefanie Enriquez-Geppert, Lisa Bevers, Arvid Rosander, Peter Fodran et al.

    2026-07-03 · Biomolecules · doi:10.3390/biom16070983
  3. Psychedelics and microglia in aging: unraveling the secret dialogue behind healthy aging, mental health, and neuroinflammation

    Antonio Inserra, Jared VanderZwaag, Antonella Campanale, Colin J. Murray et al.

    2026-01-01 · Elsevier eBooks · doi:10.1016/b978-0-443-27340-7.00008-5
  4. Unlocking the power of tryptamine alkaloids in Psilocybe fungi: chemistry, mental health potential and legal challenges

    Mohammad Reza Mirzadeh, Khalid Moinuddin, Vasso Apostolopoulos, Caine Barlow et al.

    2025-12-08 · Mycological Progress · doi:10.1007/s11557-025-02106-y
  5. Trends and patterns of global health risk factors (2015-2019): a composite index approach across 100 countries stratified by human development index groups

    K. P. Junaid, Tanvi Kiran, Madhu Gupta, Kamal Kishore et al.

    2025-10-11 · Journal of Health Population and Nutrition · doi:10.1186/s41043-025-00945-9
  6. Psilocybin treatment extends cellular lifespan and improves survival of aged mice

    Kosuke Kato, Jennifer Kleinhenz, Yoon-Joo Shin, Cristian Coarfa et al.

    2025-07-08 · npj Aging · doi:10.1038/s41514-025-00244-x
  7. Epigenetic mechanisms of rapid-acting antidepressants

    Antonio Inserra, Antonella Campanale, Tamim Rezai, Patrizia Romualdi et al.

    2024-09-04 · Translational Psychiatry · doi:10.1038/s41398-024-03055-y
  8. The zebrafish for preclinical psilocybin research

    Omer A. Syed, Benjamin Tsang, Robert T. Gerlai

    2023-09-07 · Neuroscience & Biobehavioral Reviews · doi:10.1016/j.neubiorev.2023.105381
  9. A journey with psychedelic mushrooms: From historical relevance to biology, cultivation, medicinal uses, biotechnology, and beyond

    Marco Pepe, Mohsen Hesami, Karla A. de la Cerda, Melissa L. Perreault et al.

    2023-08-31 · Biotechnology Advances · doi:10.1016/j.biotechadv.2023.108247
  10. Sex-Dependent Skin Aging and Rejuvenation Strategies

    Marta Gerasymchuk, Gregory Ian Robinson, Nataliia Vardinska, Samuel Abiola Ayedun et al.

    2023-08-04 · Dermato · doi:10.3390/dermato3030016
  11. Psilocybin decelerates cellular senescence

    Louise Hecker, Kosuke Kato, Jennifer Kleinhenz, Yoon-Joo Shin et al.

    2023-06-27 · Research Square · doi:10.21203/rs.3.rs-2921423/v1
  12. Examining the Rationale for Studying Psychedelic-Assisted Psychotherapy for the Treatment of Caregiver Distress

    Noah D. Gold, Samantha K. Podrebarac, Lindsay A. White, Christina Marini et al.

    2023-03-14 · Psychedelic Medicine · doi:10.1089/psymed.2022.0011
  13. Single-dose psilocybin for treatment-resistant obsessive-compulsive disorder: A case report

    Benjamin Kelmendi, Stephen A. Kichuk, Giuliana DePalmer, Gayle Maloney et al.

    2022-12-01 · Heliyon · doi:10.1016/j.heliyon.2022.e12135
  14. The Missing Piece? A Case for Microglia’s Prominent Role in the Therapeutic Action of Anesthetics, Ketamine, and Psychedelics

    Jared VanderZwaag, Torin Halvorson, Kira Dolhan, Eva Šimončičová et al.

    2022-11-03 · Neurochemical Research · doi:10.1007/s11064-022-03772-0
  15. Association between Lifetime Classic Psychedelic Use and Sick Leave in a Population-Based Sample

    Christin Mellner, Micael Dahlén, Otto Simonsson

    2022-09-09 · International Journal of Environmental Research and Public Health · doi:10.3390/ijerph191811353
  16. Adverse effects of psychedelics: From anecdotes and misinformation to systematic science

    Anne Katrin Schlag, Jacob S. Aday, Iram Salam, Joanna Caroline Neill et al.

    2022-02-02 · Journal of Psychopharmacology · doi:10.1177/02698811211069100
  17. Telomeres: the role of shortening and senescence in major depressive disorder and its therapeutic implications

    Jéssica Daniela Schröder, Julia Beatrice de Araújo, Tácio de Oliveira, Airam Barbosa de Moura et al.

    2021-08-13 · Reviews in the Neurosciences · doi:10.1515/revneuro-2021-0070
  18. Effectiveness of Psilocybin on Depression: A Qualitative Study

    Hisham Alshaikhli, Redhwan Ahmed Al-Naggar, Gwen D. Erlam

    2021-04-27 · Electronic Journal of General Medicine · doi:10.29333/ejgm/10862
  19. Associations between lifetime classic psychedelic use and markers of physical health

    Otto Simonsson, James D. Sexton, Peter S. Hendricks

    2021-03-09 · Journal of Psychopharmacology · doi:10.1177/0269881121996863
  20. Potential safety, benefits, and influence of the placebo effect in microdosing psychedelic drugs: A systematic review

    Genís Oña, José Carlos Bouso

    2020-10-05 · Neuroscience & Biobehavioral Reviews · doi:10.1016/j.neubiorev.2020.09.035

Wie eine MSCA-Forschungsfrage weiterwirkte

2019

Psilocybin-Telomer-Hypothese veröffentlicht in Medical Hypotheses.

2025

Kato et al. veröffentlichten eine unabhängige experimentelle Folgestudie in npj Aging.

2025–2026

Öffentliche und mediale Aufmerksamkeit, Interviews und Arbeit an einer bibliometrischen Plattform.

Zukunft

Kontinuierliche interdisziplinäre Forschung und internationale Zusammenarbeit.

Von der Fachhypothese zum öffentlichen Gespräch

Das öffentliche Interesse an dieser Arbeit ist gewachsen, aber die wissenschaftliche Botschaft bleibt bewusst zurückhaltend: Die Ergebnisse sind präklinischer Natur und der Wert der Geschichte liegt darin, wie eine Frage von der gemeinschaftlichen Arbeit zur experimentellen Forschung und öffentlichen Diskussion gelangt ist.

Weitere Medienberichte und Beiträge zur Wissenschaftskommunikation

Berichterstattung von Institutionen und Universitäten

  1. Emory News — Psilocybin delays aging, extends lifespan, new Emory study suggests
  2. EurekAlert (Emory University) — Psilocybin delays aging, extends lifespan, new Emory study suggests
  3. Baylor College of Medicine — Can psychedelic mushrooms turn back the clock?
  4. ScienceDaily — Magic mushrooms rewind aging in mice—could they do the same for humans?

Wissenschaft und Mainstream-Medien

  1. Live Science — I was floored by the data: Psilocybin shows anti-aging properties in early study
  2. Popular Mechanics — Magic Mushrooms Might Be the Key to Longer Human Lives
  3. Popular Mechanics follow-up — Scientists Hunted Down the Psychedelic Key to Slow Aging
  4. Medical News Today — Do shrooms have anti-aging effects?
  5. News-Medical — Psilocybin may have potential to revolutionize anti-aging therapies
  6. Technology Networks — Psychedelics May Slow Aging at the Cellular Level
  7. Fox News — Key to living longer could be tied to surprising substance, study suggests

Langlebigkeit und Fachmedien

  1. Peter Attia MD — A critical look at the lifespan-extending promise of psilocybin
  2. Lifespan.io — A Hallucinogenic Mushroom Compound Extends Mouse Lifespan
  3. Fight Aging! — Psilocybin as a Geroprotective Drug
  4. Bio-IT World — Psilocybin Being Investigated as an Anti-Aging Agent

Podcasts und Interviews

  1. Foodie Pharmacology / Nature's Pharmacy — Psilocybin and the Fountain of Youth
  2. David Rönnlid Podcast — Psilocybin Improves Survival in Aged Mice
  3. Longevity by Design — Can Psychedelic Mushrooms Slow Aging?
  4. Longevity & Lifestyle Podcast — Can Psilocybin Slow Aging? The First Study on Telomeres
  5. Passing Through Podcast — Can Psychedelic Mushrooms Slow Aging?
  6. Mind & Matter Podcast — Scarring, Fibrosis, Oxidative Stress, and Psilocybin & Aging

YouTube

  1. Can Psilocybin Improve Human Health Span and the Biology of Ageing?
  2. Scarring, Fibrosis, Oxidative Stress, and Psilocybin & Aging

Weitere öffentliche Berichterstattung

  1. Medical Independent – Pilze, mit denen man zusammen sein kann...
  2. FoodMedCenter — Psilocybin: The Cellular Fountain of Youth
  3. Mycoverse Foundation — Cell Rejuvenation Through Psilocybin
  4. Zukunftsessen – Zauberpilze und Langlebigkeit
  5. Next Level Smart — Psilocybin and Longevity: What the 2025 Research Actually Showed

Alle hier beschriebenen experimentellen Befunde sind präklinisch. Die Seite verfolgt, wie eine durch MSCA geprägte Frage in späterer Forschung und öffentlichen Diskussionen aufgegriffen wurde. Sie enthält keine klinischen oder therapeutischen Aussagen.

Das Forschungsfeld erfassen

Die übergeordnete Website erfasst die wissenschaftliche Literatur zu Psilocybin, Psychedelika, Altern und verwandten Bereichen. Hier dient dieses Forschungsfeld als Kontext für einen durch MSCA geprägten Forschungsweg.

PublikationsnetzwerkÜber 4.000 Datensätze
QuellenkontextPubMed / Crossref / OpenAlex
ForschungsperspektiveAltern, Studien, Übersichtsarbeiten
ErgebnisseBibTeX / RIS / JSON / SQLite
Publikationstrend Zeitreihe der Publikationen

Die Psilocybin-Forschung nimmt Fahrt auf

3,986 Datensätze seit 2020

Forschungswege entwickeln, nicht nur Projekte

Rückblickend war der wertvollste Ertrag meines MSCA-Fellowships nicht nur eine Publikation oder ein Projektmeilenstein. Ich lernte, Brücken zwischen Fachgebieten zu bauen und Fragen zu formulieren, die andere Forschende später weiterverfolgen konnten. Besonders ergiebige Forschungsfragen entstehen oft an den Grenzen etablierter Disziplinen.

Disziplinübergreifend denken

Manche Fragen werden erst sichtbar, wenn Methoden, Konzepte und Forschungsgemeinschaften zusammenkommen.

Überprüfbare Fragen formulieren

Eine spekulative Idee ist besonders nützlich, wenn sie eine sorgfältige experimentelle Prüfung anregt.

Fragen mit langfristiger Wirkung entwickeln

Der dauerhafteste Ertrag eines MSCA-Fellowships ist möglicherweise nicht eine einzelne Publikation, sondern eine Denkweise, die noch Jahre später neue Fragen und Kooperationen hervorbringt.

MSCA finanzierte nicht nur ein Projekt, sondern prägte eine Art, Fragen zu stellen, die über das Fellowship hinauswirkte.

Referenzen

LätzchenTeX
Book cover of the MCAA MSCA Impact Report 2025

Impact of the Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA): Driving Knowledge, Innovation, and EU Competitiveness (2025).

© Marie Curie Alumni Association. Licensed under CC BY 4.0.